Wie entsteht ein Nabelbruch?

Als Nabelbruch wird ein Bauchwandbruch/Bauchdeckenbruch (lat. Hernie) bezeichnet, der auf dem zwischen den geraden Bauchmuskeln (lat. M. rectus abdominis) verlaufende Bindegewebe (lat. Linea alba/Linea arcuata) in der Nähe des Nabels auftritt. Durch die (ehemaligen) Blutgefäße der Nabelschnur ist dieser Bereich eine natürliche Schwachstelle.

Bei den häufig als Hernien bezeichneten Nabelbrüchen handelt es sich selten um einen tatsächlichen Riss in der Bauchwand sondern viel häufiger um ein Symptom der Rektusdiastase. Durch das gedehnte, dadurch dünner und schwächer gewordene Bindegewebe wölbt sich Organ- oder Fettgewebe nach aus. Ähnlich kann es sich bei einem Oberbauchbruch verhalten. Durch Druck im Bauchraum bildet sich eine Beule an einer Schwachstelle in der Linea Alba. Ein sog. pseudo Bruch kann unbehandelt auf die Dauer zu einer echten Hernie werden! 

 

Ein hervorstehender Bauchnabel (sog. Outtie) ist ein deutliches optisches Anzeichen für Diastasis Recti. Darüber hinaus sind Diastasen in diesem Bereich aufgrund des physiologischen Defizites des Gewebes häufig am ausgeprägtesten in Breite und Tiefe.

 

Durch die Tupler Technik® kann man nicht nur einen Nabel- und Oberbauchbruch (sowie auch einen Leisten- oder Narbenbruch) verhindern, sondern auch einen pseudo Bruch – wenn er keine Schmerzen verursacht oder sehr sensibel, warm/heiß, farblich verändert ist – sicher und nicht chirurgisch behandeln. Sobald das Bindegewebe gestärkt ist, bringt es die erforderliche Unterstützung, dass der Nabel von einem Outtie zu einem Innie wird. Ist die Diastase behoben ist auch der Bruch behoben! 


Muss ein pseudo Bruch chirurgisch korrigiert werden, ist es trotzdem notwendig sich mit der Tupler Technik® auf die Bauch-OP vorzubereiten. Es ist wichtig die getrennten Bauchmuskeln vorher zu stärken und das geschwächte Bindegewebe zu festigen. Andernfalls wird die Hernie sehr wahrscheinlich wieder auftreten.

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